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Bella Italia am Nordwall

Es ist schon Tradition - das Sommerfest im Haus am Nordwall, Zentrum für Pflege und Betreuung und der Tagespflege Haus am Kniep. Und so wurde auch Ende August wieder fröhlich gefeiert – diesmal unter dem Motto „Bella Italia“.
Bei strahlendem Sommerwetter genossen Bewohner und Tagespflegegäste mit ihren Angehörigen und Besuchern italienisches Flair, das sich Dank der phantasievollen Gestaltung der Mitarbeiter durch das gesamte Fest zog.

Zur Begrüßung trat der Chor „Knapp daneben“ und stimmte mit italienischen Liedern auf die fröhliche Feier ein. Für kulinarische Hochgenüsse sorgte das hauseigene Küchenteam – von Pizza- und Pasta-Spezialitäten über Tiramisu bis zum italienischen Eis.
Besonders begeisterte am Nachmittag der schwungvolle Auftritt der Immighäuser Funkengarde, die mit 10 Tänzerinnen für tolle Stimmung sorgte.

Stolz, wenn auch ein wenig Lampenfieber, machte sich breit als Senioren und Mitarbeiter gemeinsam die zuvor eingeübten italienischen Schlager mit der passenden Requisite zum Besten gaben. Belohnt wurden sie mit großem Beifall.
Nicht  zuletzt sorgten Spiele im Garten und ein Italien-Quiz für viel Spaß bei Jung und Alt.

Und so blickten Senioren und Mitarbeiter am Abend zufrieden auf einen erlebnisreichen in ihrem kleinen Bella Italia Tag am Nordwall zurück.

Projekt zum "Miteinander der Generationen" wird fortgeführt

Dass (Ur-) Omas oder (Ur-) Opas manchmal schlecht hören und nicht mehr so gut zu Fuß sind, das wussten die Kindergartenkinder. Aber Kontakt zu alten Menschen, die körperliche Einschränkungen haben, im Rollstuhl sitzen oder an Demenz erkrankt sind, kannten sie bis dato kaum.

Und so entstand Anfang des Jahres die Initiative, mit Kindern Kindertagesstätte & Familienzentrum Kreisel e.V. die Tagespflege Haus am Kniep (Haus am Nordwall gGmbh) zu besuchen.
Gesagt, getan -  begleitet von ihren Erzieherinnen kamen acht Jungen und Mädchen der „Schulkinder-Gruppe“ im Januar erstmals  in die Einrichtung für Pflege und Betreuung. Die fünfzehn Tagespflegegäste freuten sich über den Besuch. „Jung und Alt“ haben sich auf Anhieb bestens verstanden und verbrachten vergnügliche Stunden miteinander.

Und so hat sich nach den positiven Erfahrungen des ersten Treffens eine Kooperation etabliert und die Vorschulkinder besuchten die Tagespflege fortan regelmäßig.
„Wir sind begeistert wie offen und empathisch die Kinder mit den Senioren umgehen und auch ganz selbstverständlich fragen, was sie interessiert“, berichten Jasmin Kirchner (Kindergarten Kreisel e.V.) und Claudia Schneider (Haus am Nordwall gGmbH), die das Projekt begleiten. Besonders eindrucksvoll sei, wie umsichtig und rücksichtsvoll die Kinder Senioren mit Handicap unterstützen und ihre Defizite wie selbstverständlich kompensieren.

Mittlerweile verbinden Jung und Alt viele gemeinsame Erlebnisse und glückliche Momente: Das gemeinsame Frühstück zu Beginn jeden Treffens und anschließendem Spaziergang mit Rollstuhl und Rollator, bei dem sich viel erzählt und gealbert wurde.
Das Basteln und Plätzchen backen, bei dem der Kreativität keine Grenzen gesetzt waren und so manch phantastisches Gebilde entstand. Reichlich Spaß hatten Kinder und Senioren beim gemeinsamen „Indoor-Kegeln“ – natürlich in der Mannschaftskonstellation „Groß gegen Klein“. Ein besonderer Höhepunkt war „Buschis Eiswagen“, mit dem die Mitarbeiter der Tagespflege an einem sonnigen Tag vorm Haus am Kniep alle überrascht hatten.

Nach einem halben Jahr hieß es nun „Auf Wiedersehen, Schulies!“ denn die Jungen und Mädchen kommen nach den Ferien in die Schule. Mit etwas Wehmut auf beiden Seiten beschenkten sich Groß und Klein zum Abschied. Die Senioren überreichten den Kindern selbst gebastelte Schultüten mit einem Brief und individuellen Wünschen für den neuen Lebensabschnitt. Zur Erinnerung und als Dankeschön haben die Kinder ein Bild für die Tagespflege gebastelt, das gleich zusammen aufgehängt wurde.

„Wir freuen uns sehr, unsere Kooperation und die gemeinsamen Aktivitäten mit der neuen Schulkindergruppe fortzuführen und so zum wertvollen und für beide Seiten bereichernden Austausch und Miteinander der Generationen beizutragen“, erklärt Ribana Klabunde (Einrichtungsleitung Haus am Nordwall gGmbH) und dankte allen Beteiligten für die Realisierung und vielseitige Gestaltung des Projektes.

Autor: Claudia Schneider (Unternehmenskommunikation)

Bildunterschrift: Erzieherin Jasmin Kirchner (links außen) und ihre Kollegin Berufspraktikantin Saskia Lopez-Rodriguez (hinten rechts) freuen sich mit den Kindern und Senioren über das gelungene „Generationen-Projekt“

 

Ausflug zum Enser Tor

Das Enser Tor war „großes Thema“ im Haus am Nordwall - zwei Wochen widmete das Zentrum für Pflege und Betreuung dem historischen Stadttor. Ob in Vorträgen, beim Gedächtnistraining, Vorlesen oder  der Erinnerungspflege, stand das Stadttor im Mittelpunkt vieler Aktivitäten und Betreuungsangebote.

Das Fundament legte Karl-Heinz Welteke, seines Zeichens Vorsitzender des Einrichtungsbeirates im Haus am Nordwall und Mitglied der Korbacher Schützengilde, der maßgeblich am Wiederaufbau des Torbogens beteiligt war.

Historie und Gegenwart
Auftakt war ein Vortrag Weltekes über die historische Bedeutung des Wahrzeichens in der  Korbacher Stadtgeschichte - mit anschließendem Dokumentarfilm über die Erneuerung 2011.
Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen fand eine Woche später der Ausflug dorthin statt. Über dreißig Bewohner des Haus am Nordwall und Gäste der Tagespflege Haus am Kniep machten sich auf den Weg zum Enser Tor. Begleitet wurden sie von zwanzig Jugendlichen des DRK –Freiwilligendienstes Volunta und  Mitarbeitern der Haus am Nordwall gGmbH.

Entlang des Weges über Alten Friedhof, Tylenturm und Freilichtbühne vermittelte Karl- Heinz Welteke den Ausflüglern Korbacher Stadtgeschichte.  Und die Senioren wussten den jungen Begleitern zahlreiche Erinnerungen und Anekdoten zu berichten, so dass es regen Austausch gab.  
In der Enser Straße angekommen wurden Tor und  Turm besichtigt und keine körperliche Anstrengung und Unterstützung gescheut, auch das Türmchen zu  besteigen – dessen Innenleben selbst einigen „Ur-Korbachern“ bis dato verborgen blieb. Umso größer war die Freude über das besondere Erlebnis.

Zurück am Nordwall ließen die Senioren und jungen Helfer den erlebnisreichen Nachmittag dann mit frischen Erdbeeren mit Eis genussvoll ausklingen.
Einrichtungsleitung Ribana Klabunde dankte Karl- Heinz Welteke und „Volunta“ für ihr ehrenamtliches Engagement: „Aktivitäten wie diese, Begegnung der Generationen und die kleinen Inspiration des Alltags sind es, die das Leben in unserem Hause bereichern.“

Autor: Claudia Schneider (Unternehmenskommunikation)

 

 

Tanzen gegen Demenz

Bewegung ist gesund und hält körperlich fit - das wissen wir alle. Und Tanzen ist eine Form der körperlichen Aktivität, die vielen Menschen Freude bereitet. Das Zusammenspiel von stimmungsvoller Musik, eingängigen Melodien  und rhythmischen Bewegungen erzeugt Frohsinn und körperliches Wohlbefinden. Dies gilt auch für Menschen mit Demenz, die im Tanz oft längst verloren geglaubte Fähigkeiten wieder aktivieren können.

„Beim Tanzen sind Körper und Geist voll im Einsatz. Mit der Bewegung trainieren wir Kraft und Ausdauer, aber wir orientieren uns auch im Raum und nutzen unseren Gleichgewichtssinn. Zudem müssen wir uns Bewegungsabfolgen merken und sind in Interaktion mit Tanzpartnern oder einer ganzen Gruppe“, erklärt Miriam Interthal, Tanz- und Bewegungstherapeutin im Haus am Nordwall.

Somit fördern Tänze nicht nur die körperliche Fitness, sondern haben auch positive Effekte auf das Gehirn. Aktuelle neurowissenschaftliche Studien zeigen, dass Tanzen die "Neuroplastizität des Gehirns" anregt, also die Fähigkeit, die eigenen chemischen und physischen Strukturen den Aufgaben anzupassen. Damit ist Tanzen wertvoll für die Demenzprävention und kann sogar positive Auswirkungen bei leichten Demenzsymptomen haben.

Tanzen sei auch eine Art „Erinnerungspflege“, sagt Einrichtungsleitung Ribana Klabunde. Die Senioren erinnern sich nicht nur an Schrittabfolgen, sondern auch an besondere Momente aus ihrem Leben: die erste Tanzstunde, den Hochzeitstanz oder gesellige Tanzabende mit Freunden.
„Basierend auf diesen Erkenntnissen, haben wir den Tanz in verschiedenster Form in unser Betreuungskonzept integriert – sei es bei regelmäßig stattfindenden Tanzcafés in der Tagespflege Haus am Kniep, dem Angebot „Tänze im Sitzen“, die auch für unsere weniger mobilen Bewohnerinnen und Bewohner geeignet sind oder auch besonderen Veranstaltungen wie unserem Tanz in den Mai“, berichtet Ribana Klabunde. 

Und so war auch beim Tanz in den Mai eine fröhliche und ausgelassene Stimmung im Zentrum für Pflege und Betreuung am Nordwall. Über sechzig Bewohner und Tagespflegegäste sangen und tanzten fröhlich zu bekannten Frühlingsliedern.
Kulinarisch verwöhnt wurden die Senioren von den Korbacher Landfrauen mit frischen gebackenen Waffeln und Maibowle. Besonderer Höhepunkt war das Aufstellen des Maibaums mit Kränzen, die mit viel Kreativität von den Bewohnern dekoriert wurden.

Autor: Claudia Schneider (Unternehmenskommunikation)

 

Bild 1/2: Glück kennt kein Alter - Viel Spaß und Frohsinn beim Tanzcafé
Bild 3: Maifest - Senioren begrüssen musikalisch den Wonnemonat

Sicher auf den Beinen – Rollator-Training in der Tagespflege Haus am Kniep

Nicht selten lassen mit zunehmendem Alter die körperlichen Kräfte nach. Das Gehen wird schwieriger, Gleichgewichtsprobleme machen sich bemerkbar und man fühlt sich unsicher. 

Im wahrsten Sinne des Wortes können Rollatoren Halt beim Stehen und Gehen bieten und dazu beitragen, die Mobilität und Selbständigkeit sowohl zu Hause wie auch unterwegs möglichst lange zu bewahren.
Und so nutzen viele Betroffene – zumeist Senioren – zum Laufen einen Rollator. Doch auch hier gibt es vieles zu beachten: Ist der Rollator richtig eingestellt? Wie können Stolperfallen erkannt und Hürden drinnen und draußen bewältigt werden? Antworten auf diese Fragen sowie viele Tipps und Tricks für den täglichen Umgang mit dem Rollator erhielten Senioren bei der Veranstaltung im Haus am Kniep - Tagespflege und Betreuung.
Vom korrekten Aufstehen und Hinsetzen, sicher Bordsteinkanten passieren bis zur richtigen Einstellung des Gefährts boten Miriam Interthal,  Bewegungstherapeutin im Haus am Nordwall, und Experten der Firma Friedhoff ein umfassendes Sicherheitstraining mit praktischen Übungen und individuelle Beratungen an.

In der Tagespflege und Betreuung Haus am Kniep finden regelmäßig Veranstaltungen für Senioren statt.
Nähere Informationen unter www.tagespflege-korbach.de

6.5.2019 Autor: Claudia Schneider (Unternehmenskommunikation)

Tagespflege ist eine Bereicherung

Gleich kommen die Kinder!

Projekt zum Miteinander der Generationen in Korbach


Wie sieht es eigentlich in einem Altenheim aus? Wie leben die alten Menschen dort und was machen sie den ganzen Tag? Das sind Fragen, die Kinder der Korbacher Kindertagesstätte & Familienzentrum Kreisel e.V.  bewegten. Und so entstand die Idee, mit der Schulkinder-Gruppe das Haus am Nordwall und die Tagespflege Haus am Kniep zu besuchen.

Bereits im Vorfeld freuten sich die Tagespflegegäste auf den angekündigten Besuch des Kindergartens. Der Tag begann mit einem gemeinsamen Frühstück der acht Kinder mit ihren Erzieherinnen und  zehn Senioren in der Tagespflege Haus am Kniep. Dass (Ur-) Omas oder (Ur-) Opas manchmal schlecht hören und nicht mehr so gut zu Fuß sind, das wissen auch schon Kindergartenkinder. Aber alten Menschen, die körperliche Einschränkungen, im Rollstuhl sitzen oder an Demenz erkrankt sind, kennen nur die wenigsten.  

Erst noch zurückhaltend, beobachteten die kleinen Besucher zunächst das Geschehen an der Frühstückstafel. Aber schon nach kurzer Zeit sind Jung und Alt auf Tuchfühlung gegangen und so gab es bereits zum Ende des Frühstücks einen lebendigen Austausch.

Riesigen Spaß hatten Kinder und Senioren beim gemeinsamen „Indoor-Kegeln“ – natürlich in der Mannschaftskonstellation „Groß gegen Klein“. Senioren mit Handicap wurden von den sehr umsichtigen Kindern unterstützt und natürlich wurde lautstark gemeinsam gejubelt wenn alle Neune fielen.

Aber auch Gesellschaftsspiele standen auf dem Programm - so war für alle das Richtige dabei.  Bei einer Führung durch die Einrichtung stellten die Kinder allerhand Fragen an die Mitarbeiter und Bewohner des Hauses.

„Herrlich, wie offen und empathisch die Kinder mit den Senioren umgehen und auch ganz selbstverständlich fragen, was sie interessiert“, sagen Jasmin Kirchner (Kindergarten Kreisel e.V.)  und Claudia Schneider (Haus am Nordwall) , die den Besuch initiiert hatten.

Nach den positiven Erfahrungen des ersten Treffens wird sich nun ein dauerhaftes Projekt mit Vorschulkindern und Senioren des Haus am Nordwall etablieren, auf dessen Gestaltung beide Einrichtungen mit Freude und Engagement entgegen blicken.

Lesen Sie Initiates file download hier den Artikel der Waldeckischen Landeszeitung vom 29. Januar 2019

Sternsinger bringen Freude und Segen in das Haus am Kniep

Die Sternsinger des Dekanat Waldeck erfreuen Gäste der Tagespflege

„Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“ ist das Motto der Aktion Dreikönigssingen, mit dem die Sternsinger des Katholischen Dekanat Waldeck besonders auf Kinder mit Behinderungen aufmerksam machen möchten. Seit vielen Jahren besuchen die Sternsinger das Haus am Nordwall, um ihren Segen „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus!)  zu spenden.

Einrichtungsleitung Ribana Klabunde hieß die Mädchen und Jungen und ihre erwachsenen Begleiter herzlich willkommen. Die jungen Sänger hatten sich als die Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar verkleidet und trugen kurze Gedichte und Lieder vor. Gerade bei traditionellen Ereignissen wie diesem werden Erinnerungen an frühere Zeiten wach, die mitunter sehr rührend sind.

Die Mitarbeiter und Senioren des Zentrums für Pflege und Betreuung freuten sich ganz besonders darüber, dass in diesem Jahr so viele Sternsinger dem Haus am Nordwall und der Tagespflege Haus am Kniep einen Besuch abstatteten.  „Bei solch zahlreichem Segen für unser Haus, wird es für alle ein besonders gutes Jahr werden“, sagte eine Bewohnerin zum Abschied.

18.1.2019 Autor: Claudia Schneider (Unternehmenskommunikation)

Adventsfreuden am Kniep

Alle Jahre wieder… kehrt adventliche Stimmung ein zur Weihnachtsfeier im Haus  am Kniep.

Für die festliche Stimmung, wie auch das besinnlich und heitere Programm sorgten die Pflege-Mitarbeiter der Einrichtung, für die kulinarischen Genüsse – gekrönt vom Festmenü zum Mittag - das Küchenteam.

Das Akkordeon-Orchester des Deutschen Roten Kreuzes begeisterte mit seinem großen Repertoire an Weihnachtsliedern, die allesamt Liedern zum Mitsingen einluden.

Über dreißig Tagespflegegäste waren der Einladung gefolgt und erfreuten sich an dem vielseitigen Angebot, dass ihnen an diesem Tag geboten wurde: Von Weihnachtsgeschichten und –gedichten, von den Betreuungskräften dargebotene Sketche bis hin zum weihnachtlichen Gewinnspiel.

14.12.2018

Die Wiesn nach Korbach geholt

Fröhliches Schunkeln und Schmausen: Tagespflegegäste und Mitarbeiter des Haus am Kniep
Glück kennt kein Alter... auch nicht beim Tanzen

Mit einem herzlichen „Grüß Gott – heut damma feiern!“  wurden die Tagespflegegäste des Haus am Kniep begrüßt. Zahlreich und mit großer Vorfreude waren sie der Einladung der Tagespflegeeinrichtung gefolgt.  Und diese verwandelte sich an einem herrlich sonnigen Oktobertag in die „kleine Wiesn am Kniep“ wie ein begeisterter Tagespflegegast das stimmungsvolle Fest betitelte.

Und das bot allerhand Bayerische Schmankerln für die Senioren Bayerische: Das Küchenteam verwöhnte mit  Haxen, Kraut und original Münchener Weißwurst, die Betreuungskräfte – allesamt in Dirndl oder Lederhose – führten mit Sketchen, Liedern und Bayrischen Geschichten durch den Tag. Ein Highlight war der Auftritt zweier Mitarbeiterinnen als „Wildecker Herzbuben“.

Musikalisch begleitet wurde das zünftige Oktoberfest  vom DRK-Akkordeon-Orchester, zu dessen Musik einige Senioren das Tanzbein schwangen.
„Getreu unserer Philosophie Glück kennt kein Alter, möchten wir den Senioren mit besonderen Veranstaltungen wie dieser über das tägliche, bereits sehr abwechslungsreiche, Betreuungsprogramm hinaus  besondere Erlebnisse und Lebensfreude schenken“, erklärt Einrichtungsleiterin Ribana Klabunde.
Zum Ausklang sangen Bewohner, Gäste und Mitarbeiter gemeinsam „So ein Tag, so wunderschön wie heute…“ und beschlossen, dass es auf jeden Fall ein nächstes Oktoberfest geben wird.

Die Tagespflege Korbach ist eine Einrichtung für ältere, pflegebedürftige wie auch und altersverwirrte Menschen und ein Ergänzungsangebot zur ambulanten pflegerischen Versorgung in häuslicher Umgebung.
Zentrumsnah und in direkter Nachbarschaft zu unserem Seniorenheim Haus am Nordwall bietet die Einrichtung 17 Tagespflegegästen professionelle Pflege und Betreuung sowie Austausch und gemeinschaftliche Erlebnisse mit anderen Senioren.

24.10.2018

Autor: Claudia Schneider (Presse- / Öffentlichkeitsarbeit)

Ein Platz an der Sonne

Einrichtungsleitung Ribana Klabunde und Schreinermeister Harald Best weihen gemeinsam mit Tagespflegegästen die neue Bank ein

Neue Bank  ziert den Garten des Haus am Kniep

Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen haben Tagespflegegäste, Einrichtungsleitung und Mitarbeiter der Tagespflege Haus am Kniep die neue „Wandbank“ im Garten des Haus am Kniep mit einem Grillfest eingeweiht.

Passend zum Stil des Bungalows bietet die von Schreiner Harald Best gefertigte Holzbank den Senioren ein sonniges Plätzchen. Ob zum geselligen Beisammensein oder um sich einfach mal entspannt zurück zu ziehen  - die Tagespflegegäste sind begeistert von dem neuen Schmuckstück.

 

 

 

Neue Bank  ziert den Garten des Haus am Kniep

Hessentag: Tagespflege bietet Betreuung

Bildunterschrift siehe Textende

Den Hessentag in Korbach sollten auch Angehörige von betreuungsbedürftigen Senioren genießen können. Aus diesem Grund bietet die Tagespflege „Haus am Kniep“ einen besonderen Service zum Landesfest an: Stundenweise nimmt die städtische Einrichtung auch Senioren auf, die dort sonst nicht zu Gast sind. Zunächst sind für dieses außergewöhnliche Angebot die beiden Wochenenden des Hessentags und der Feiertag dazwischen vorgesehen. Eine Anmeldung ist bis spätestens 15. Mai erforderlich.

 Das „Haus am Kniep“ gehört zum benachbarten Zentrum für Pflege & Betreuung „Haus am Nordwall“ und bietet unter der Woche tagsüber eine qualifizierte Betreuung von Senioren, die zu Hause leben. An Wochenenden und Feiertagen ist die Einrichtung üblicherweise geschlossen. Nach Auskunft von Claudia Schneider, zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, öffnet die Tagespflege zum Hessentag an den Wochenenden 26./27. Mai und 2./3. Juni sowie an dem auf Donnerstag, 31. Mai, fallenden Feiertag Fronleichnam: „Wir möchten pflegende Angehörige entlasten und ihnen auf diese Weise die Möglichkeit geben, unbeschwert und sorgenfrei das Landesfest zu besuchen, während sie ihre Liebsten bei uns bestens betreut wissen.“

An den genannten Tagen jeweils von 11 bis 16 Uhr stünden körperliches und kognitives Training, kreative, altersgerechte Beschäftigung, Spiele sowie Austausch und Geselligkeit mit anderen Senioren auf dem Programm. Eine abendliche Betreuung wird zunächst am 31. Mai von 19 bis 23 Uhr angeboten, auf Nachfrage auch an weiteren Tagen.

Das „Haus am Kniep“, das barrierefrei erreichbar ist, verfügt über einen Garten und Möglichkeiten, sich zum Ausruhen zurückzuziehen. Nicht zuletzt steht ein Raum für leichtes körperliches Training zur Verfügung. „Und selbstverständlich ist mit Obst, Mittagessen und selbstgebackenen Kuchen auch für die Verpflegung gesorgt“, erklärt Claudia Schneider.

Das Angebot in Anspruch nehmen können auch Senioren, die die Einrichtung üblicherweise nicht besuchen. Die „Tagespflege zum Hessentag“ ist kostenpflichtig. Weitere Informationen und Anmeldungen sind über die Rufnummer 05631/5065-400 oder per Mail an info@haus-am-nordwall.de (Verwaltung Haus am Nordwall gGmbH) möglich. Einblicke in das Haus und die Aktivitäten der Einrichtung gewährt die Internetseite www.tagespflege-korbach.de.

 20.4.2018

Bildunterschrift:

Gäste der Tagespflege "Haus am Kniep" in Korbach spielen am Donnerstag (19.04.2018) gemeinsam mit Alltagsbegleiterin Marianne Meier das Gesellschaftsspiel „Mensch ärgere dich nicht“. Die städtische Einrichtung macht zum Hessentag ein besonderes Betreuungsangebot. Foto: Stadt Korbach/Sascha Pfannstiel

Bunte Blumen zum Hessentag

„Korbach blüht zum Hessentag“ – so lautet das Motto der kleinen Blumensamen-Tütchen, die die Stadt derzeit anbietet. Aussäen kann man die Mischung seit Ende März, und damit es bis zum Beginn des Landesfests Ende Mai auch klappt mit der Blütenpracht, sollte man die gut dreiwöchige Keimzeit beachten. Rechtzeitig ans Werk machten sich in dieser Woche die Gäste der Tagespflege „Haus am Kniep“, die gemeinsam mit den Alltagsbegleiterinnen Gabriele Könne-Wluka und Kerstin Burzlaff ein Hochbeet bestellten. In den nächsten Wochen wachsen verschiedene insektenliebende und nektartragende Blumen heran. „Wir sind schon sehr auf das Ergebnis gespannt, beim Anblick werden dann bestimmt auch unsere Gäste aufblühen“, sagte Kerstin Burzlaff beim Garten-Einsatz. Wer seinen eigenen Garten ebenfalls zum Blühen bringen möchte, der erhält die Blumenwiesen-Mischung zu einem Euro pro Tütchen im Hessentags-Shop (Stechbahn 2) und im Bürgerbüro im Rathaus (Erdgeschoss).

Autor: Sascha Pfannstiel (Hessentagsbüro Stadt Korbach)

 

Bildunterschrift:

Gäste der Tagespflege "Haus am Kniep" in Korbach säen gemeinsam mit den Alltagsbegleiterinnen Gabriele Könne-Wluka (zweite von links) und Kerstin Burzlaff (dritte von rechts) Blumensamen der Hessentags-Mischung aus. Die Tütchen sind für einen Euro im Hessentags-Shop und im Bürgerbüro im Rathaus erhältlich. Foto: Stadt Korbach/Sascha Pfannstiel

Die Tagespflege geht online

Senioren erkunden die digitale Welt

Moderne Computertechnik ist nichts mehr für Senioren? Von wegen! Die Gäste der Tagespflege Haus am Kniep sind begeistert von den Möglichkeiten, die das neu eingeführte Tablet bietet.  

Vorgestellt wurde der Mini-PC in der Morgenrunde. „Eigentlich vor dem Hintergrund, das neue Gerät zu bewerben und Berührungsängste abzubauen“, erklärt Christian Stede, kommissarischer Pflegedienstleiter der Tagespflege. Aber das sei gar nicht nötig gewesen.

Einige Senioren waren sofort interessiert und haben sich mit den Funktionen des Tablet vertraut gemacht.  Ob die Lektüre der Tageszeitung, Rätsel oder Gedichte  – dank der intuitiven Bedienung des Gerätes bewegten sich die betagten PC-Neulinge rasch sicher auf neuen Pfaden im Internet.

„Die neuen Medien bieten so viele Möglichkeiten – auch in der Seniorenbetreuung. Wie beispielsweise Apps, die sich an den kognitiven Fähigkeiten oder Defiziten älterer Menschen orientieren“, erklärt Einrichtungsleitung Ribana Klabunde.

Begeistert waren auch die Senioren, die sich nicht direkt an die Bedienung trauten und zeigten sich beeindruckt von dem „was der kleine Fernseher alles kann“, wie eine Seniorin es formulierte.

So ist sich Alltagsbegleiterin Kerstin Burzlaff sicher, dass der Pioniergeist geweckt ist und die Tagespflegegäste noch viel Freude mit ihrem Tablet haben werden.

Stimmungsvoll in die fünfte Jahreszeit

Nachdem an Weiberfastnacht bereits einige Krawatten abgeschnitten wurden, ging es auch  bei der Faschingsfeier am nächsten Tag hoch her. Es wurde viel gesungen und gelacht und so manche Büttenrede und lustiger Schwank von Mitarbeitern und Tagespflegegästen zum Besten gegeben.

Gekrönt wurde die Karnevalsfeier von der Faschingsbowle , die das Küchenteam des Haus am Nordwall frisch zubereitet servierte  - selbstverständlich alkoholfrei.  Und der guten alten Tradition folgend, durften die Kräppel beim Nachmittagskaffee  natürlich nicht fehlen.

Glück auf vier Pfoten

Ein Strahlen ist in den Gesichtern der Bewohner als Nicola Rynek mit ihrem Therapiehund Ajoscha den Aufenthaltsbereich betritt. Die volle Aufmerksamkeit gehört dem zweijährigen Leonberger, der zunächst sehr vorsichtig auf die Senioren zugeht. Erst einmal ist gegenseitiges „Beschnuppern“ angesagt, um zu sehen, wer näheren Kontakt mit dem großen Hund haben möchte.

Doch schon nach einigen Minuten möchten alle Ajoscha streicheln und ihm ein Leckerli  geben. Viele der Senioren haben früher auch Hunde gehabt und fühlen sich dem treuen Tier dadurch in besonderer Weise verbunden. Andere genießen es einfach nur, durch das lange, weiche Fell der großen Vierbeiners zu streicheln und seine Zuneigung zu spüren.

Der Kontaktaustausch ist aber nur einer von vielen positiven Effekten, die der Besuch des Tieres in Pflegeeinrichtungen mit sich bringt: „Ein Hund ist ein Herzensöffner. Er kann Erinnerungen wecken, Menschen zum Strahlen bringen und vermittelt Lebensfreude“, erklärt Nicola Rynek.

Was Familienangehörigen oder professionell Pflegenden nicht immer gelänge, könnten Therapiehunde möglicherweise schaffen: Senioren mit Demenz wieder ein kleines Stück ins Leben zurück zu holen. Gerade bei jenen, die sonst wenig Reaktion zeigen, können Tiere den Zugang erleichtern und einen positiven Einfluss haben, sind die Erfahrungen von Pflegedienstleitung Agnes Schmidt. 

Bewohner, die scheinbar versunken in ihrer eigenen Welt zu leben scheinen, streicheln den Hund, fangen an, mit ihnen zu sprechen oder zeigen einfach nur ein Lächeln. Und so zeigt auch der Besuch am Nordwall und in der Tagespflege am Kniep, dass Therapiehunde Freude, Zärtlichkeit und Anerkennung schenken ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten. Sie reagieren sehr sensibel auf nonverbale Gesten und Berührungen und erfassen instinktiv Emotionen und Stimmungen der älteren Menschen – was zu einer ganz besonderen Interaktion zwischen Mensch und Tier führt.

Allerdings eigne sich nicht jeder Hund für die Therapiearbeit, erkläre Ajoschas Besitzerin. Der Hunde müsse ein ruhiges Wesen und spezifische Charaktereigenschaften haben. Zudem ist die Ausbildung sehr umfassend. Nach einer allgemeinen Grundausbildung wird das Tier in einem professionellem Training mit einer Hundetrainerin Schritt für Schritt an seine  Aufgaben herangeführt. Darüber hinaus sind vielfältige Vorschriften zu erfüllen – unter anderem Impfungen, Entwurmungen und regelmäßige tierärztliche Untersuchungen.

Der Besuch von Ajoscha hat allen – Bewohnern wie Mitarbeitern - so viel Freude bereitet, dass ein baldiges Wiedersehen geplant ist.

 

 

Freude für Jung und Alt

Eine Stimmung voller Vorfreude war im Haus am Nordwall zu spüren, als sich die Senioren des Zentrums für Pflege und Betreuung im Speisesaal versammelten. Schließlich kommt es nicht alle Tage vor, dass sie über sechzig Gäste begrüßen.

Als sie dann eintrafen wurden Sie herzlich empfangen – die Schüler der Jahrgangsstufe 4 der Westwallschule. Im Gepäck hatten die Kinder Musikinstrumente, Kostüme und Gesellschaftsspiele zur Gestaltung des gemeinsamen Vormittags.

„Die Idee zum Besuch kam von den Schülern. Und zwar als wir das Gedicht des Herrn Ribbeck von Ribbeck im Havelland lernten“, erklärt Klassenlehrerin Cornelia Tent.
Vielen ihrer Großeltern war das Gedicht bestens vertraut. Omas und Opas hätten es oft auswendig mit Ihnen aufgesagt – was die Schüler sehr beeindruckte. Und so kam die Idee, auch andere Senioren mit den bekannten Zeilen zu erfreuen und die Einrichtungen Haus am Nordwall und Tagespflege Haus am Kniep zu besuchen. 

Nach und nach gestalteten die Schüler mit ihren Lehrerinnen ein komplettes Vormittagsprogramm: Im großen Chor wurde gesungen und getanzt und im historischen Gewand das Ribbeck-Gedicht vorgetragen. Hierbei wurden sie natürlich kräftig unterstützt von den Senioren.

Anschließend wurde gemeinsam gespielt: Mensch ärgere dich nicht, Memory oder auch Schach. Zunächst noch etwas zögerlich, waren Jung und Alt schnell vertraut und hatten viel Spaß. „Es ist toll, den alten Menschen eine Freude zu machen. Denn sie haben ja nicht so oft Kinderbesuch“, sagte der zehnjährige Marvin.

Auch die neunjährige Martha, möchte auf jeden Fall wiederkommen: „Weil es schön ist, wenn wir zusammen spielen und uns viel erzählen können“. Und weitere Besuche seien auch schon in Planung, erklärt Schulleiterin Carmen Best.  

Mehr als nur ein Obstbaum

Hessentagsbaum im Garten der Tagespflege

Ein Tag, der ganz im Zeichen der Birne stand…  Viele Hände haben eifrig gebastelt, gebacken und gekocht: Herbstlichter mit Birnenblättern, köstlicher Birnenkuchen und ein Dessert mit der süßen Frucht wurden in der Tagespflege Haus am Kniep gezaubert.

Und natürlich durfte das Gedicht des Herrn von Herrn Ribbeck auf Ribbeck im Havelland nicht fehlen – das mit Freuden von den Senioren aufgesagt wurde und sie an ihre Schulzeit erinnern ließ.

Für den „Birnen-Tag“ gab es einen besonderen Anlass. Geschäftsführer Christian Jostes, Einrichtungsleitung Ribana Klabunde, Mitarbeiter und Gäste der Tagespflege pflanzten gemeinsam einen Hessentagsbaum.  Mit der Aktion  „Ein Obstbaum für den Hessentag“ setzt Korbach sichtbare Zeichen zum großen Landesfest in den Gärten der Kreisstadt. Zuvor hatten sich die Senioren unter anderen zur Auswahl stehenden Sorten für einen Birnenbaum entschieden.

Bei strahlendem Sonnenschein fand der Setzling seinen neuen Platz im Garten am Kniep.  Und so wird der Birnbaum nicht nur an den Hessentag 2018 erinnern, sondern auch stets an den fröhlichen „Birnentag“ in der Tagespflege. Und schon jetzt freuen sich die Senioren und Mitarbeiter auf die erste Blüte des Baumes - denn dann steht auch schon das große Fest vor der Tür.

 

Bildunterschrift: Christian Stede (stellvertretende PDL Haus am Nordwall), Christian Jostes (Geschäftsführer), Ribana Klabunde (Einrichtungsleitung), Tagespflegegäste Karin Friedewald, Marlies Krass, Ilse Paul und Kerstin Burzlaff (Alltagsbegleiterin) pflanzen gemeinsam den Hessentagsbaum

 

 

Tagespflege feiert zweiten Geburstag

Kinder und Senioren basteln Blätter für den Glücksbaum
Ein sonniger Nachmittag im Garten des Haus am Kniep

Zahlreiche Besucher, Angehörige und Tagespflegegäste feierten im Haus am Kniep den „zweiten Geburtstag“ der Tagespflege.

Anlässlich ihres zweijährigen Bestehens hatte die Einrichtung am 12. Mai zu einem Nachmittag der offenen Tür mit Besichtigung der Ausstellung „Glück kennt kein Alter“ der Vöhler Fotografin Eva-Maria Schmidt eingeladen.

Die Besucher erwarten Führungen und Informationen der Tagespflege, musikalische Unterhaltung. Das hauseigene Küchenteam verwöhnte die Gäste mit Spezialitäten vom Grill und selbstgemachten Torten.

Bei strahlendem Sonnenschein und begleitet von Live-Musik wurde fröhlich gefeiert.

Am Vormittag war der Kindergarten "Kunterbunt"  mit der Gruppe der "Mullewapp" Vorschulkinder zu Gast im Haus am Kniep. Gemeinsam mit den Senioren bastelten sie "Sprüche-Blätter" für den Glücksbaum.

Glück kennt kein Alter

Es ist uns ein großes Anliegen, unseren Tagespflegegästen und Bewohnern so viel Lebensfreude wie möglich zu schenken. Oft sind es die kleinen Momente und Erlebnisse, die den Senioren Glück und Zufriedenheit schenken. So wie der gemeinsame Vormittag mit den Kindern, der Jung und Alt sichtlich gefiel.

Für die Organisation des „Geburtstagsfestes“ der Tagespflege und das gelungene Fest dankte sie allen Mitarbeitern für die großartige Unterstützung.

GLÜCK KENNT KEIN ALTER

v.l. Geschäftsführer Christian Jostes, Einrichtungsleitung Ribana Klabunde, Bürgermeister Klaus Friedrich, Fotografin Eva-Maria Schmidt, Kerstin Burzlaff (Mitarbeiterin der Tagespflege) mit Exponaten der Ausstellung

Foto-Ausstellung in der Tagespflege Haus am Kniep

Ein Lachen sagt mehr als tausend Worte… Das wird in jedem Bild der Ausstellung „Glück kennt kein Alter“ deutlich, die von Bürgermeister Klaus Friedrich, Geschäftsführer Christian Jostes, Einrichtungsleitung Ribana Klabunde und Fotografin Eva-Maria Schmidt in der Tagespflege Haus am Kniep eröffnet wurde.

Faszination der Lebensfreude

Glückliche Momente in allen Phasen des Lebens  - das zeigen die facettenreichen Bilder der Vöhler Fotografin sehr eindrucksvoll.  Beginnend mit dem Anfang unseres Daseins – einem im Schlaf lächelnden Baby - blickt der Besucher bei der Ausstellung in strahlende Gesichter von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen im Laufe der Jahre.

„Ich begleite mit meiner Fotografie Lebenswege. Und so sind diese Bilder sinnbildlich für die wundervollen Meilensteine, die wir im Leben erfahren dürfen, und das in allen schönen Details“, sagt Fotografin Eva-Maria Schmidt aus Herzhausen.

Besonders widmet sich die Ausstellung glücklichen Senioren. Ihre Lebensfreude hat die Fotografin bei  Bewohnern des Haus am Nordwall und Gästen der Tagespflege Haus am Kniep mit der Kamera wundervoll „eingefangen“ und gemeinsam mit der Einrichtungsleitung in der Ausstellung arrangiert.

Glück und Zufriedenheit haben im Alter eine andere Dimension, weiß Einrichtungsleitung Ribana Klabunde. Jeder Tag ist ein Geschenk: Geborgenheit und Sicherheit in einem schönen Zuhause, die Gemeinschaft mit anderen Senioren, abwechslungsreiche Tage erleben, ein gutes Essen genießen aber auch kleine Gesten und freundliche Worte im Alltag. „Oft sind auch es die vermeintlich kleine Dinge, die Senioren glücklich machen und die möchten wir ihnen im Alltag schenken.“

 „Glück kennt kein Alter“  - so lautet auch der Leitsatz beider Einrichtungen. Und das spüre man an der positiven Atmosphäre im Haus am Nordwall und Haus am Kniep, in denen sich die Senioren sehr wohl fühlen, sagt Bürgermeister Klaus Friedrich. Dies sei vor allem Verdienst der engagierten Mitarbeiter.  

Die schönsten Geschichten schreibt das Leben …

Glückliche Momente festhalten und mit anderen teilen – dafür gibt es nun Glücksbücher, die Haus am Nordwall und Haus am Kniep ausliegen. Ob frohe Augenblicke oder besondere Erlebnisse, ein schönes Bild oder Worte des Glücks – all das soll in dem hübsch gebundenen Buch verewigt werden. Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und Besucher – alle sind eingeladen, ihren Beitrag zum Glück im Alltag mit anderen zu teilen.

 

Frühlingsfest am 12. Mai

Anlässlich ihres zweijährigen Bestehens lädt die Tagespflege Haus am Kniep am 12. Mai von 14.30 bis 17.30 Uhr herzlich zu einem Nachmittag der offenen Tür mit Besichtigung der Ausstellung ein.

Die Besucher erwarten Führungen und Informationen der Tagespflege, musikalische Unterhaltung. Das hauseigene Küchenteam verwöhnt die Gäste mit Maibowle, selbstgemachten Kuchen und Grillspezialitäten.

 

 

Schlagerparty am Nordwall

Ausgelassene Stimmung  und Partylaune im Städtischen Zentrum für Pflege und Betreuung.  Über hundert Gäste sangen und tanzten am Sonntag beim Schlagercafe zu bekannten Volksliedern und Schlagern der 50 er, 60 er und 70 er Jahre.

Bei diesen Melodien fühlten sich die Senioren in ihre Jugendzeit zurück versetzt. Es wurde in schönen Erinnerungen geschwelgt und manche Anekdote von früher zum Besten gegeben. Interessant und amüsant auch für die zahlreichen Besucher und Angehörige, die für den Schlagernachmittag an den Nordwall gekommen waren. Sie alle genossen den unterhaltsamen Nachmittag bei Kaffee, Sekt und den köstlichen selbstgebackenen Torten – von Eierlikör bis Schwarzwälder Kirsch.  

Die Musik ging nicht nur ins Ohr sondern auch in die Beine: Ob gemeinsam in der Polonaise oder zu zweit mit flottem Disofox – es wurde fröhlich durch den Saal getanzt. Auch Pflegedienstleiterin Agnes Schmidt und ihre Mitarbeiterinnen schwangen gemeinsam mit den Senioren das Tanzbein.

„Mit dieser überwältigenden Resonanz hatten wir nicht gerechnet, aber wir freuen uns über den gelungenen Nachmittag und die tolle Stimmung“, sagt Einrichtungsleitung Ribana Klabunde und versichert, dass es  sicher bald wieder eine musikalische Matinee geben wird. 

 

Bildunterschrift: v.l. Otto Lange, Bernhard Koch, Ursula Hölzinger, Pflegedienstleiterin Agnes Schmidt, Jutta Balbach, Grazyna Bitsch, im Hintergrund Unterhaltungsmusiker Joachim Hohls.

Leitsatz: "Glück kennt kein Alter"

Öffnet internen Link im aktuellen FensterLeitet Herunterladen der Datei einArtikel der Waldeckischen Landeszeitung vom 9. 2.2017

Autor: Thomas Kobbe

Plätzchenduft und Nikolaus

Weihnachtsbäckerei in der Tagespflege

Sieben Kinder des Kindergartens Kunterbunt  besuchten die Tagespflege Haus am Kniep, um dort gemeinsam mit den Senioren Plätzchen zu backen. Sterne, Engel und Tannenbäume wurden fleißig ausgestochen und verziert.

Dazu sangen die fleißigen Bäcker Weihnachtslieder und auch so manches Gedicht wurde aufgesagt. Höhepunkt war der Besuch des Nikolaus, der Senioren und Kinder mit kleinen Präsenten erfreute.

Eine ganz besondere Ehre wurde dem Nikolaus zuteil – er durfte die ersten frisch aus dem Ofen kommenden Plätzchen kosten und war begeistert.

Zum Abschluss des erlebnisreichen Vormittags genossen auch die emsigen Weihnachtsbäcker ihre Köstlichkeiten und haben schon jetzt vereinbart, dass nächstes Jahr wieder zusammen gebacken wird.

Tolle Einrichtungen für unsere Senioren

Eine Delegation der Korbacher FDP hat die städtischen Senioreneinrichtungen Haus am Nordwall, Zentrum für Pflege und Betreuung und die Tagespflege Haus am Kniep besucht.

Herzlich begrüßt und begleitet wurden sie von der kommissarischen Einrichtungsleitung Ribana Klabunde, die ihnen beide Einrichtungen ausführlich vorstellte.

Zunächst besichtigten die Parteimitglieder die im März 2015 eröffnete Tagespflege, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum  Haus am Nordwall befindet. Hier bietet das engagierte Team täglich bis zu siebzehn Tagespflegegästen professionelle Pflege und Betreuung. Sowohl mit großzügigen Räumen und stilvoller Einrichtung wie auch dem schönen Terrassen- und Gartenbereich beeindruckte der Bungalow.

In 132 Zimmern bietet das im Anschluss besichtigte Haus am Nordwall Senioren ein Zuhause. Viele der noch mobilen Bewohner schätzten besonders die zentrale Lage des Hauses sowie den hellen und großen Speisesaal, der wie ein Marktplatz Ort des Genusses und der Kommunikation sei.
Im Haus am Nordwall wie auch in der Tagespflege profitieren die Senioren von dem Austausch untereinander und gemeinschaftlichen Erlebnissen. Von der morgendlichen Zeitungsrunde über Gymnastik und Kreativangebote bis hin zum gemeinsamen Kochen und Backen reiche das abwechslungsreiche Betreuungsangebot beider Einrichtungen. Zudem bringen Ausflüge und regelmäßige Feste im Haus Freude und Abwechslung in der das Leben der Senioren, erklärt Ribana Klabunde. Abgestimmt werde das Angebot auf die Interessen und Fähigkeiten der Senioren.

Im neu eingerichteten „Wohnzimmer“, das allen Bewohnern für Fernsehabende wie gesellige Runden offen steht, informierte Ribana Klabunde über aktuelle Entwicklungen und Perspektiven der Altenpflege – insbesondere bezogen auf das im Januar 2017 in Kraft tretende Pflegestärkungsgesetz. Auch die positiven Aspekte der Kooperation mit dem Stadtkrankenhaus –Mutterunternehmen des Haus am Nordwall und Haus am Kniep – berichtete Klabunde.

Den FDP-Mitgliedern imponierte die positive Atmosphäre, Professionalität der Mitarbeiter und vielfältigen Angebote in beiden Senioreneinrichtungen, die beste Voraussetzungen für eine positive Zukunft seien. "Das sind tolle Einrichtungen für unsere Senioren!", befanden sie einstimmig.

Bildunterschrift: (v.l.) Kommissarische Einrichtungsleitung Ribana Klabunde (2.v.l.) mit den Gästen der Korbacher FDP im „Wohnzimmer“ des Haus am Nordwall: Monika Prietz, Rosemarie Rube, Heinz-Dieter Helfer, Bernd Richter- Schluckebier, Dr. Friedrich Niederquell und Arno Wiegand

Die Wiesn nach Korbach geholt

 

„O`zapft is“ verkündeten  Geschäftsführer Christian Jostes, Heimbeiratsvorsitzender Karl-Heinz Welteke  und kommissarische Einrichtungsleitung Ribana Klabunde nach dem Fassanstich den Gästen, die der Einladung des Haus am Nordwall (Zenrum für Pflege und Betreuung) und Haus am Kniep (Tagespflege) zum Oktoberfest gefolgt waren.  Zahlreiche Bewohner und Besucher  feierten zünftig, sangen und tanzten auf der „kleinen Wiesn am Nordwall“, wie ein begeisterter Bewohner das stimmungsvolle Fest freudvoll betitelte.

Blau - weiß und traditionell war nicht nur die Dekoration im Haus. Bayerische Schmankerln – von der Haxn mit Kraut bis zum Zwetschgendatschi  - zubereitet  vom hauseigenen Küchenteam,  Live-Musik vom Samstagmorgen-Orchester Korbach , eine große Tombola, ein buntes Unterhaltungsprogramm und on top Mitarbeiter in Dirndl und Lederhosen begeisterten die Gäste.

„Mit den regelmäßigen Festen möchten wir unseren Senioren – über das tägliche abwechslungsreiche Betreuungsprogramm hinaus -besondere Erlebnisse und Lebensfreude schenken. Das liegt uns allen am Herzen“, erklärt Einrichtungsleiterin Ribana Klabunde.

Besonderen Dank sprach sie den Mitarbeitern für ihr großartiges Engagement bei der Organisation dieser Veranstaltung aus – das sei nicht selbstverständlich und werde seitens der Geschäftsleitung außerordentlich geschätzt.  

Bis in die frühen Abendstunden wurde gefeiert  und geschlemmt.  Zum Ausklang sangen Bewohner, Gäste und Mitarbeiter gemeinsam „So ein Tag, so wunderschön wie heute…“ und beschlossen, dass es auf jeden Fall ein nächstes Oktoberfest geben wird.

Haus am Kniep lädt ein zum Tag der Architektur

Goldene Zeiten - Tanzcafe begeistert Senioren

 Artikel von Wilhelm Figge (Waldeckische Landeszeitung, 3.5.2016)

 



Fröhlichkeit, Musik und viele Erinnerungen beim Frühlingsfest


Viele Besucher feierten gemeinsam mit Tagespflegegästen und ihren Angehörigen den Beginn des Frühlings.
Ein sonniger Nachmittag mit Musik, Unterhaltung, kulinarischen Köstlichkeiten und vielen Erinnerungen.

Umgeben von der Foto- Ausstellung "Beziehungswandel" hatten die Alltagsbegleiter des Haus am Kniep "Erinnerungs-Ecken" mit Utensilien aus der guten alten Zeit bestückt, die Senioren wie auch jüngere Besucher gleichermaßen faszinierte. 

Fotoausstellung und Frühlingsfest zum ersten Geburtstag

Blick ins Familienalbum - Fotoausstellung Beziehungswandel

Die Ausstellung zeigt Fotografien von Familien in jungen Jahren und im Alter. Sowohl fotografisch wie auch in biographischen Texten wird dargestellt, wie das Älterwerden familiäre, aber auch freundschaftliche Beziehungen prägt.

Es wird der Frage nachgegangen, welche Veränderungen im Verhältnis zueinander sich durch das Alter ergeben und wie gemeinsam Erlebtes die familiäre Gemeinschaft  formt: Welche Beziehung haben wir zueinander? Wodurch ist / war sie geprägt? Wie gehen wir mit Alter und Krankheit um? Was heißt Loslassen und Abschied nehmen?

Die Ausstellung ist noch bis 23. April, Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr in der Tagespflege Haus am Kniep (Am Kniep 17)

Zudem kann die Ausstellung beim Frühlingsfest am Samstag, 23. April von 14.00 bis 18.00 Uhr besucht werden. Analog zur Thematik stellen Mitarbeiter Biographiearbeit und Erinnerungspflege in der Tagespflege vor.

 

Der „erste Geburtstag“ wird gefeiert

„Wir sind stolz darauf, was wir in und mit unserer Tagespflege erreicht haben. Schon zum Jahreswechsel war die Inanspruchnahme so groß, dass wir die Anzahl der Tagespflegeplätze auf siebzehn erhöht haben“, erklärt Einrichtungsleiterin Ruth Fürsch. Besonders zu schätzen wüssten die Gäste das abwechslungsreiche Tagesprogramm und gemeinsame Aktivitäten. Aber auch für Angehörigen sei diese Zeit, die Ihnen  Freiraum und Flexibilität bietet, sehr wichtig.

Zum bunten Frühlingsfest am Samstag, 23. April von 14.00 bis 18.00 Uhr in den Kniep 17 lädt die Tagespflege Besucher und Interessierte, die die Tagespflege näher kennenlernen möchten, herzlich ein. Für musikalische Unterhaltung sorgt das DRK-Orchester. Es gibt Süßes und Deftiges vom Büffet sowie unfassende Informationen und Beratung.

 

Foto: Einrichtungsleitung Ruth Fürsch, Tagespflegegäste Ursula Fiebig und Lieselotte Böhm, Pflegedienstleitung Susann Göbel und Tagespflegegast Anton Senzig 

Erfolgreicher Auftakt für GOLDENE ZEITEN

Zahlreiche Senioren waren der Einladung der Haus am Nordwall gGmbH und der Stadt Korbach ins Bürgerhaus gefolgt.

Hier wurde der Film "Die Entdeckung der Currywurst" gezeigt - eine Lebens- und Liebesgeschichte im Hamburg der letzten Kriegstage.

Gekrönt wurde das Lichspielerlebnis von einem Gaumenschmaus, den die Küchenchefs des Haus am Nordwall frisch zubereiteten: Currywurst mit  Pommes.

So saßen die Gäste noch lange gemütlich beisammen und ließen die Eindrücke des Films Revue passieren.

Die Resonanz der Seniorinnen und Senioren war durchweg sehr positiv. Die Veranstaltungsreihe "Goldene Zeiten" sei eine großartige Idee und "mal was ganz Anderes".

An diesem Nachmittag ist manche neue Bekanntschaft entstanden und so werden sich viele Senioren am 29. April um 15.30 Uhr wieder im Bürgerhaus treffen: Zum Tanznachmittag"Swinging Fifties" mit Musik und Unterhaltung der 50 er Jahre. 

 

Bildunterschriften:

Bild 1: Ruth Fürsch, Einrichtungsleitung des Haus am Nordwall und Haus am Kniep  begrüßt die zahlreichen Gäste zum Kinoerlebnis der besonderen Art

Bild 2: Fröhlicher kulinarischer Ausklang des Filmnachmittags bei Currywurst und Pommes

CURRYWURST UND TANZTEE

HERVORRAGENDE QUALITÄT BESTÄTIGT

Weihnachtsfeier im Haus am Kniep

SOMMERFEST 2015

Viele Bewohner, Angehörige und Besucher verbrachten einen sonnigen und fröhlichen Nachmittag im Haus am Nordwall und Haus am Kniep

 

Leitet Herunterladen der Datei einSommerfest 2015 - Impressionen

Alles neu macht der Mai

Geborgen und Zuhause fühlen

 

 

Tagespflege schließt Betreuungslücke

Waldeckische Landeszeitung 25.3.2015

HERZLICH WILLKOMMEN

Eder-Diemel-Tipp, 21.3.2015

Ein Ort zum Wohlfühlen

Bildunterschrift siehe Textende

 

Tagespflege-Neubau Am Kniep vor der Fertigstellung – Team stellt sich Samstag vor

Von Andreas Hermann
(Waldeckische Allgemeine HNA)

Ein Ort zum Wohlfühlen

Korbach. Die Farben aufeinander abgestimmt, die Räume lichtdurchflutet, das Ambiente eine bewusste Mischung aus modern und gemütlich: Viel Wert ist bei der Einrichtung der neuen Tagespflege Am Kniep in Korbach auf die Innenausstattung des Neubaues gelegt worden.

Zum 1. März nimmt die Tagespflege in unmittelbarer Nachbarschaft zum Alten- und Pflegeheim Haus am Nordwall ihren Betrieb auf. Ihr Ziel ist es, Angehörige bei der Pflege von Familienmitgliedern zu entlasten. „Die Tagespflege umfasst alle Leistungen der Grund- und Behandlungspflege. Sie gilt als teilstationäre Pflegeeinrichtung auch für Schwerstpflegebedürftige“, erklärt die Einrichtungsleiterin Ruth Fürsch. Geöffnet haben wird die Tagespflege zunächst von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 16.30 Uhr. Man sei aber offen für eine Ausdehnung der Öffnungszeiten, betont Fürsch. 15 Plätze werden für Senioren im ersten Jahr angeboten, danach sollen es 17 Plätze werden. Wobei die Zahl der Senioren, die hier betreut werden, deutlich höher liegen wird, da der Einzelne nicht täglich, sondern eher an zwei Tagen in der Woche in der Tagespflege sein wird. „Die Leute müssen sich anmelden und abmelden. Wir sind kein Ikea-Kinder-Paradies“, sagt Fürsch. Im Bungalowstil Zehn Anmeldungen liegen nach ihren Angaben bereits vor. Das etwa 350 Quadratmeter große und im Bungalowstil errichtete Gebäude beinhaltet einen Gruppenraum, eine überdachte Terrasse, eine angegliederte Küche, einen Ruheraum mit Entspannungssesseln und Liegen, einen Therapieraum für Bewegungs- und Kreativangebote sowie ein barrierefreies Badezimmer. Die Senioren können per Fahrdienst – eine Kooperation mit Taxi-Betrieben und Diakonie – gebracht werden. Das Mittagessen kommt aus der Küche des Hauses am Nordwall. Es soll in der Tagespflege aber auch mal selbst gekocht oder gebacken werden. „Wir unterstützen Angehörige bei der Pflege. Die Gäste sollen sich bei uns wohl und geborgen fühlen“, sagt Plegedienstleiterin Susann Göbel. Der Tagesablauf habe feste Rituale, werde aber auch individuell angepasst. Göbel leitet das fünfköpfige Team mit Hauswirtschafterin, Ergotherapeutin und Pflegekräften. Die Tagespflege ist eine Einrichtung der Stadtkrankenhaus Korbach gGmbH. Betreibergesellschaft ist die Haus am Nordwall gGmbH. Kontakt: Haus Am Kniep Tagespflege, Am Kniep 17, 05631 / 6200875, info@tagespflege-korbach.de, www.tagespflege-korbach.de Bildunterschrift: Beim Auspacken: Pflegedienstleiterin Susann Göbel (links) und Einrichtungsleiterin Ruth Fürsch mit Desinfektionsspender in dem als „offenes Wohnzimmer“ konzipierten Gruppenraum der Tagespflege. Im Hintergrund links die angegliederte Küche.        

Foto: Hermann Unter dem Motto „Blick hinter den Bauzaun“ möchte sich die neue Korbacher Tagespflege am Kniep 17 am Samstag, 14. Februar, von 11 bis 16 Uhr vorstellen. Die Veranstaltung richtet sich an Kooperationspartner, Unterstützer und Interessierte. Die offizielle Eröffnung der Einrichtung ist für 27. März vorgesehen. (aha)

Wohnzimmer für Senioren

Bildunterschrift siehe Textende

Städtische Tagespflegeeinrichtung „Am Kniep“ bereitet sich auf Eröffnung im März vor

Einen Blick über den Bauzaun will das Team der neuen Tagespflegeeinrichtung „Am Kniep“ den Korbachern am Samstag gewähren. Rund eine Million Euro haben Stadt, Land und private Investoren in den Neubau gesteckt. Der Betrieb soll Anfang März starten.

Von Theresa Demski (Waldeckische Landeszeitung)

Korbach. Noch werden Möbel gerückt und Kartons ausgeräumt, Schränke befüllt und Pläne geschmiedet: Am 1. März sollen dann die ersten Gäste im Haus am Kniep „einziehen“. Damit erweitert das städtische Altenheim „Haus am Nordwall“ sein Programm: Es will pflegebedürftigen Menschen auch tageweise unter die Arme greifen. Die Zusammenarbeit mit der Einrichtung am Nordwall ist eng, dennoch wird das Haus „Am Kniep“ als eigenständige Einrichtung geführt – mit eigenem Profil.
„Wir wollen pflegenden Angehörigen bei ihrer kräftezehrenden Arbeit helfen“, erklärt Pflegedienstleiterin Susann Göbel, „und alten Menschen gleichzeitig die Möglichkeit geben, sich bei uns zu Hause zu fühlen“. 15 Plätze mit Wohnzimmeratmosphäre bietet der Neubau von montags bis freitags. „Aber nicht mehr so plüschig wie früher“, sagt Leiterin Ruth Fürsch. Menschen, die heute pflegebedürftig würden, seien in den 50er-Jahren jung gewesen. „Sie haben Jazz gehört und bunte Tapeten gehabt“, sagt Ruth Fürsch. Und deswegen habe sich das Team für eine Tagespflegeeinrichtung der neuen Generation entschieden: Statt Plüsch gibt es also ein modernes Farbkonzept, das an die 50er-Jahre erinnern will: warme, weiche Ruhesessel, Ottomane und farbige Tapeten, eine moderne Küche, die ins Wohnzimmer übergeht, Fernsehecke und viel Licht. 350 Quadratmeter misst der einstöckige Bau.
„Inhaltlich wollen wir biografiebezogen arbeiten“, sagt Susann Göbel. Und das bedeutet: Die fünf Mitarbeiter passen sich den Gästen an. Kleine Gerichte können mit den Senioren in der Küche zubereitet werden, Zeitungsrunde, Gymnastik, Gehirntraining oder kreative Aktionen werden ebenso wie ganz individuelle Beschäftigungen in den Wochenplan aufgenommen. Zehn verbindliche Anmeldungen gibt es schon. An fünf Tagen können insgesamt 100 Gäste betreut werden. Einen eigenen Fahrdienst gibt es nicht, Kooperationen mit bestehenden Anbietern werden aber genutzt.
Rund eine Million Euro hat der Neubau „Am Kniep“ laut Bürgermeister Klaus Friedrich gekostet – samt Abriss des alten Ärztehauses, das hier vorher stand. Den größten Teil davon übernimmt das Land. „Wir freuen uns, dass wir mit dieser Einrichtung die Lücke im Bereich der Tagespflege füllen können“, betont Friedrich gegenüber WLZ-FZ.
Die offizielle Eröffnung ist für den 27. März geplant. Die ersten Gäste kommen schon in drei Wochen.

Interessierte, die sich bereits jetzt umsehen wollen, sind aber ebenso wie Vertreter von Pflegediensten, Arztpraxen oder Pflegestützpunkten am kommenden Samstag willkommen. Von 11 bis 16 Uhr gewährt das Team allen Besuchern einen „Blick über den Bauzaun“.


Bildunterschrift: Noch packen Einrichtungsleiterin Ruth Fürsch und Pflegedienstleiterin Susann Göbel aus: Am Wochenende gewähren sie Interessierten dann einen „Blick über den Bauzaun“ in die neue Tagespflegeeinrichtung „Am Kniep“. Die legt besonderen Wert auf „Wohnzimmeratmosphäre“. Fotos: Demski